Wenn Kinder allein Urlaub machen

Eltern wünschen sich, dass ihre Kids die Ferien genießen können. Selbst wenn viele Grundschulen mittlerweile ihre Ganztagsbetreuungen auch in der schulfreien Zeit geöffnet halten und dort engagierte Pädagogen arbeiten, wollen viele Kinder in ihren Ferien vor allem eines nicht: in die Schule gehen. Verständlich, oder? Für Eltern stellen Schulferien deshalb bisweilen eine problematische Phase dar, vor allem, wenn sie selbst keinen Urlaub nehmen können.

Warum Abenteuercamps?

Kinder allein auf Reisen zu schicken, wenn die Eltern arbeiten müssen, ist eine prima Lösung! Aber je jünger Kinder sind, ums so anfälliger können sie für Heimweh sein. Abenteuercamps mit Betreuung für Kinder sind dagegen ein gutes Mittel: Abenteuer lenken ganz wunderbar ab und wenn die Betreuung stimmt, kommt ein Gefühl von Alleinsein oder Heimweh gar nicht erst auf, das heißt alles in allem, die Kids sind glücklich und zufrieden.

Worauf Eltern achten sollten

Natürlich ist Vertrauen die entscheidende Voraussetzung dafür, dass Eltern ihre Kinder unter Aufsicht Urlaub machen lassen. Sie sollten sich deshalb bei Reiseveranstaltern ganz genau ansehen, wie deren Mitarbeiter ausgewählt werden und qualifiziert sein müssen, um den verantwortungsvollen Job als Betreuer während einer Ferienreise für Kids zu bekommen. Viele Unternehmen beschreiben auf ihrer Homepage ihre Firmenphilosophie. Wenn dort schon geäußert wird, dass ein gutes Klima innerhalb der Kindergruppen Ziel der Betreuung ist, wissen die Leute, wovon sie reden. Ein rund um die Uhr besetztes Sorgentelefon für Eltern sollte bei einem Reiseveranstalter selbstverständlich sein, damit jederzeit Kontakt aufgenommen werden kann.

Nicht zu viel und nicht zu wenig

Das Programm für Kinder muss fein ausgewogen sein: zu viel überfordert, macht müde und quengelig – aber zu wenig lässt Spielraum für Langeweile oder- noch schlimmer – eigene kreative Ideen der Kids. Bei der Auswahl einer Reise für Kinder sollten Eltern mit ihrem Nachwuchs darüber sprechen, welcher thematische Schwerpunkt gewählt wird. Es hat ja wenig Sinn, einen Pferdehasser auf einen Reiterhof zu schicken. Reisemeise, ein erfahrener Veranstalter für Kinderreisen, setzt bei den Aktivitäten beispielsweise auf Klettern, Zirkus, Surfen oder sogar Ferien im Baumhaus.

Die Verpflegung

Jugendliche können durchaus für eine Mahlzeit am Tag selbst sorgen, wenn Sie eine Jugendreise unternehmen. Bei Kindern sollte unbedingt ein all inclusive Konzept, also Vollverpflegung gebucht werden. Damit Kids nicht während ihres Urlaubes ständig mit Bargeld umgehen müssen, ist es wichtig, dass auch Getränke komplett im Reisepreis enthalten sind. Hinweise der Veranstalter zu den Ernährungsrichtlinien sind oftmals auf der Homepage beschrieben. Besondere Wünsche oder die Berücksichtigung von Allergien beim Kind müssen Eltern im Einzelfall in einem Gespräch vorab abklären.

Die Unterbringung

Kinder brauchen eine Unterbringung, die eine dezente, aber letztlich lückenlose Aufsicht ermöglicht. Manche Reiseveranstalter sorgen bei der Wahl ihrer Quartiere dafür, dass beispielsweise in einer Herberge eine ganze Etage nur von ihrer Gruppe genutzt wird. Das ist ideal! Wenn Kinder in Zelten schlafen sollen, ist ein fester Boden dort ein echtes Plus – vor allem, wenn es einmal regnet. Auch ist empfehlenswert darauf zu achten, dass die Zeltgemeinschaften nicht zu groß sind: Ein Dutzend Kinder in einem Zelt wird nachts nicht zur Ruhe kommen und wenig erholt aus dem Urlaub heimkehren.


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